Mitarbeitergespräche und die besten Feedbackregeln

Feedback erwünscht!Welche Feedbackregeln für Führungskräfte in Gesprächen am besten sind, in denen sie ihre Mitarbeiter beurteilen, wurde  von der Hochschule Osnabrück durch eine Studie ermittelt und in der Zeitschrift `Wirschaftspsychologie aktuell für Personal und Manager´ veröffentlicht.
Die beiden Top-Regeln lauten:
1) begründe deine Bewertung gut und
2) schlage bei negativen Ergebnissen konkret vor, wie sich der Mitarbeiter zukünftig verhalten kann.

Aus den Feedbackregeln Sandwichmethode, gut begründen, Beispiele verwenden, Fragen zulassen, Verhalten vorschlagen, wurde überprüft, welche der Feedbackregeln am meisten zur Zufriedenheit, Akzeptanz und Absicht, das Verhalten zu ändern, beitrugen.

Sandwichmethode: Sprich zuerst Dinge an, die gut gelaufen sind. Bespreche dann Ergebnisse und Verhalten, mit denen du nicht zufrieden bist. Schließe mit einem Punkt ab, der gut lief oder laufen wird.
Gut begründen: Bewerte die Ergebnisse eindeutig positiv oder negativ. Begründe dann gut und klar, warum du zu dieser Bewertung gelangt bist.
Beispiele verwenden: Bewerte die Ergebnisse eindeutig positiv oder negativ. Mache die Bewertung an Beispielen aus dem Arbeitsalltag deutlich.
Fragen zulassen: Bespreche und bewerte Ergebnisse wie Verhalten. Lasse Rückfragen des Gegenübers zu oder fordere dazu auf und beantworte sie ausführlich.
Verhalten vorschlagen: Bewerte die Ergebnisse. Schlage dann Verhaltensweisen vor, mit denen die Ergebnisse verbessert werden können.

Was zeigt das Ergebnis der Studie?
Begründen und Beispiele vorschlagen waren am besten

Akzeptanz: Ein Mitarbeiter akzeptierte die Leistungsdimensionen vor allem dann, wenn der Chef ebenfalls stichhaltige Begründungen lieferte. Die Akzeptanz hing zu 48 Prozent von klaren Begründungen ab.
Absicht, das eigene Verhalten zu ändern: Diese war beim Mitarbeiter umso stärker, je mehr der Chef alternative Verhaltensweisen vorschlug. Die Verhaltensabsicht hing zu
20 Prozent von konkreten Vorschlägen ab.

Welche Feedbackregeln waren nun am besten?
Zwei Feedbackregeln stachen also alle anderen aus: gut begründen und Verhalten vorschlagen. Die Sandwichmethode, Fragen zulassen und Beispiele geben, waren praktisch irrelevant.

Der Chef hat es in der Hand
Eine Führungskraft hat es also in der Hand, ob ein Mitarbeiter mit dem Beurteilungsgespräch zufrieden ist und mit guten Absichten den Raum verlässt. Der Chef sollte seine positiven oder negativen Bewertungen, die er im Feedbackgespräch gibt, gut begründen. Wenn er mit dem Verhalten nicht zufrieden ist, soll er seinem Mitarbeiter vorschlagen, was dieser in Zukunft genau tun kann.

 

Blind für Fehler
Wie es Herr Martin Wehler beschreibt, gebe auch ich in meinen Firmencoachings den Geschäftsführern zu verstehen, das größte Potential liegt in den eigenen Mitarbeitern. Der Blick richtet sich jedoch viel zu sehr nach draußen auf die Marktsituation. Niemand weiß allerdings besser als die Mitarbeiter, wo der Schuh in der Firma drückt und niemand kennt besser die Wünsche der Kunden und die Entwicklung des Marktes. Seine Aussage, die besten `Unternehmensberater´ sind in der eigenen Firma zu finden kann ich nur unterstreichen. Deshalb empfehle ich gerne sein Buch `Der Feind in meinem Büro´ über die großen und kleinen Irrtümern zwischen Chefs und Mitarbeiter, das Sie auf meiner Homepage unter Empfehlenswertes – Bücher & mehr finden. Lassen Sie sich inspirieren.

Eine Möglichkeit zum evolutionären Bewusstsein

Der Begriff `Psychologie´ ist eigentlich für jeden ein Begriff, wenn es allerdings um die transpersonale Psychotherapie geht (was zur Evolution des Bewusstseins beiträgt), dann werden die meisten Personen ein Fragezeichen in den Augen haben. Gemeint ist damit eigentlich nur, dass die Bewusstseinszustände neben der persönlichen Erfahrung in Augenschein genommen werden und dabei auch meditative Techniken im Einsatz sind. Im Bereich der transpersonalen Psychologie wird auch die Möglichkeit des Übersinnlichen und Irrationalen ins Auge gefasst. Somit erkennt ein jeder sofort, dass man auch für einen solchen Bereich offen sein muss und nicht skeptisch an diesen herangehen kann. Mit der Möglichkeit, dass das Bewusstsein des Einzelnen gestärkt wird und der Blick weit über den Tellerrand hinaus geht, wird auch die Lebenserfahrung erweitert und sorgt somit für ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten, die persönlichen Probleme zu meistern und diese zu verarbeiten. Es versteht sich, dass dies kein einfacher und schnell zu erledigender Bereich ist, doch es braucht einen gewissen Grad an Bereitschaft bei jedem Einzelnen, um sich mit der transpersonalen Psychologie zu beschäftigen. Somit hat ein jeder eigentlich einen anderen Begriff und vorallem eine andere Sichtweise von der Realität. Nicht umsonst wird immer gesagt, die Realität liegt im Auge des Betrachters und ein jeder Mensch hat einen anderen Blick auf diese Realität.